Die Basis des Unternehmens wurde Mitte der 1980er Jahre gelegt. Damals erwarb die heutige Inhaberfamilie die Vorgängerfirma und baute sie zwecks Anpassung an den sich wandelnden Markt vollständig um.
Das Produktportfolio umfasste neben einer klassischen OEM-Produktion vor allem Betriebseinrichtungen – mit einem besonderen Fokus auf Abfallbehälter.
Ende 1989, dem Jahr des Mauerfalls in Berlin, bestimmte der Firmengründer Johann A. Stumpf durch die Festlegung des „Farbcodes“ für unterschiedliche Abfallfraktionen den künftigen Schwerpunkt und die Kernkompetenz des Hauses Stumpf Metall.
So war das Unternehmen das erste, welches 1990 Abfallsammler auf den Markt brachte, die durch unterschiedliche Farbgebung die Sammlung verschiedene Abfallarten optisch erleichtern sollten. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als das Duale System Deutschlands, mit dem „grünen Punkt“ heute der Betreiber des in Europa bekanntesten Systems zur Mülltrennung, noch gar nicht gegründet war.
Warum Stumpf Metall sich damals mit dieser Thematik so stark beschäftigte und entsprechend vorausschauend agierte, haben wir hier näher für Sie erläutert.

In der Folge wurde neben der Entwicklung und der Produktion von Betriebseinrichtungen und hier insbesondere von Schranksystemen aller Art, die Entwicklung von Abfalltrennsystemen zur heimlichen Leidenschaft der Stumpf Metaller. Bis heute definiert Stumpf Metall die Entwicklung und die Produktion sowie das Komplementärwissen um Abfalltrennsysteme und Abfallbehälter als die DNA des Hauses.

Ende der 1990er Jahre stieß das Unternehmen durch kontinuierliches Wachstum an die Grenzen weiterer Ausbaumöglichkeiten.
Es folgte der Gang auf die grüne Wiese, die man ebenfalls in Wilnsdorf, nun aber auf der anderen Seite der Autobahn, im neu gegründeten Industriegebiet „Lehnscheid“ vorfand.
In mehreren Bauabschnitten vergrößerte sich das „Werk II“ über die Jahre. Der vorläufig letzte, der eine neue Lager- und Versandhalle beinhaltete, wurde 2015 in Betrieb genommen.

Anfang 2016 wurde dann im Stammwerk I die Produktion einer separaten Edelstahlfertigung aufgebaut. Mit Abfallbehältern und Schranksystemen aus Edelstahl ergänzten diese das bestehende Produktportfolio in idealer Weise.

2017 wurde die interne Zielplanung „Vision 2022“ implementiert, in welcher die zukünftige Aufstellung des Unternehmens im Zeitalter der Digitalisierung beschrieben wird.

Ab 2018 wurden die Produktlinien zwecks eindeutigerer Zuordnung neu definiert und dreigeteilt. Sie lauten seither


     • Abfalltrennung mit System

     • Umwelt- und Funktionsschränke

     • STM – Produkte aus Edelstahl

 

Diese drei Produktsäulen haben jeweils Schnittmengen miteinander, funktionieren jedoch ebenso unabhängig in unterschiedlichen Zielgruppen.
Gemäß der Binsenweisheit, wonach ein dreibeiniger Tisch nicht wackeln kann, fühlt Stumpf Metall sich mit diesen drei Standbeinen optimal aufgestellt.