Erfahrung

Als die heutige Inhaberfamilie das Vorgängerunternehmen Mitte der 1980er erwarb, hatte sich dieses bereits Jahrzehnte in der für das Siegerland typischen Metallverarbeitung etabliert.
Mit der Verarbeitung des klassischen Siegerländer Werkstoffs kannte man sich also bestens aus.

Ende der 1980er Jahre erfolgte dann der Umbau und die Erweiterung des Produktportfolios, was unter anderem auch die Produktion von farbigen Abfallbehältern beinhaltete. Unerhört zu einer Zeit, in der es nur graue Mülleimer gab, weil Mülltrennung und Wertstoffrecycling noch gar nicht erfunden waren.

Planung der Verpackungsverordung (VerpackVO)

1989, im Jahr des Mauerfalls in Berlin, wurde nämlich bekannt, dass das damalige Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter Leitung von Minister Klaus Töpfer eine „Verpackungsverordnung“ plante, die zum Ziel hatte, Verpackungsabfälle nicht länger zu deponieren, sondern nach Wertstoffen getrennt zu erfassen, um diese einer Wiederverwertung zuführen zu können. Diese sollte in drei Stufen zunächst Transportverpackungen (1991), danach Verkaufsverpackungen (1992) und schließlich Umverpackungen (1993) erfassen.

Dass für verschiedene Abfallarten auch unterschiedliche „Mülleimer“ benötigt würden, lag auf der Hand, weshalb sich Firmengründer J.A. Stumpf mit dieser neuen Thematik intensiv auseinandersetzte.

Erfinder des Farbcodes für die Abfalltrennung

Da der Gesetzgeber zwar die Ziele formuliert, die Umsetzung zur Erreichung derselben jedoch dem Markt überlassen hatte, mussten zunächst also Unterscheidungskriterien für Behälter gefunden werden.
Da lag es sehr nahe, dies über die Optik in Form verschiedener Kennzeichnungsfarben zu realisieren.

Nach dem Studium eines Buches über Farbenlehre entschied J.A. Stumpf schließlich, dass die Farbe Blau prima zum Wertstoff Papier, Gelb gut für Kunststoffe und Grün ganz ordentlich zu Glasabfällen passt.
Da man damals nicht erahnen konnte, dass dereinst Kunststoffe und Metalle in einer Fraktion gesammelt würden, erhielten letztere die Kennzeichnungsfarbe Rot.

 

altstoffzentrum retro

Rund ein Jahr später wurden noch die biologischen Abfälle vom verbleibenden Restmüll getrennt; diese erhielten aus nachvollziehbaren Gründen eine braune Kennzeichnung.

Aufbau und Entwicklung der Produktlinie „Abfalltrennung mit System“

Nach der Markteinführung dieser farbigen Abfallsammler wurde das Thema „Abfalltrennung“ zur Leidenschaft der Stumpf Metaller.

Mit den Jahren wuchsen die Ansprüche der Anwender an solche Abfalltrennsysteme, ebenso wie die entsprechenden Sicherheitsaspekte, wie z.B. die Brandgefahr abwehrende selbstlöschende Eigenschaft von Abfallsammlern.

Aufgrund dieser gewachsenen Kompetenz wird heute, z.B. bei der Einführung von einer den Vorschriften entsprechenden Abfalltrennung in Industrie oder Verwaltung, gerne auf die vor Ort – Beratung der Spezialisten von Stumpf Metall zurückgegriffen.

Die komplett selbst entwickelte und produzierte Produktlinie „Abfalltrennung mit System“ umfasst heute hunderte unterschiedliche Behältervarianten – im Standardprogramm. Die meisten davon sind ab Lager lieferbar.

Und da vorschriftsmäßige Abfalltrennung heute Bestandteil von Umweltzertifizierungen in allen industriellen und institutionellen Bereichen ist, wird auf diese Erfahrung des Spezialisten Stumpf Metall gerne zurückgegriffen. Behörden, Universitäten und Schulen, Unternehmen der öffentlichen Hand, Gewerbe und Handel gehören heute ganz selbstverständlich zu den zufriedenen Kunden des Hauses Stumpf Metall.

Und dies europaweit.